Unsere Geschichte
Das Bestattungshaus Hänsel kennenlernen.



Am Anfang des 20. Jahrhunderts war es vielerorts üblich, dass sich Angehörige selbst um die Beerdigung ihrer Verstorbenen kümmerten. Nur der Sarg wurde meist von einem Tischler gefertigt, alle weiteren Aufgaben lagen bei den Hinterbliebenen. Mein Urgroßvater Max Hänsel wollte das ändern. Da er als Tischler immer häufiger um Mithilfe bei Beerdigungen gebeten wurde, gründete er am 25. März 1937 die Beerdigungsanstalt Max Hänsel – eines der ersten Bestattungsunternehmen im heutigen Muldentalkreis. Verstorbene wurden damals noch mit einem Leiterwagen, später mit einem Pferdefuhrwerk überführt, und die Särge fertigte er selbst.
Am 1. Januar 1959 übernahm mein Großvater Wolfgang Hänsel das Unternehmen. Auch er war gelernter Tischler und führte den Betrieb mit großem Engagement weiter. Der Einzugsbereich wuchs stetig, und neben Naunhof betreute das Bestattungshaus bald auch Leipzig-Liebertwolkwitz, Otterwisch, Seelingstädt, Trebsen und Brandis. Mit dem ersten Leichenwagen und mehreren Mitarbeitenden entstanden die ersten Außenstellen. 1976 wurde das Unternehmen im Zuge der Sozialisierung dem VEB Stadtwirtschaft angegliedert, blieb aber weiterhin unter seiner Leitung und war nun auch für Taucha und Wurzen zuständig.
Nach der Wende entschied sich mein Vater Thomas Hänsel, die Familientradition fortzuführen und das Bestattungswesen wieder in privater Form zu führen. Am 1. Januar 1991 gründete er das Bestattungshaus Hänsel neu. Seit 1992 befindet sich das Stammhaus in Naunhof im Friedhofsweg 1a. 1995 legte er die Prüfung zum Fachgeprüften Bestatter ab, und in den folgenden Jahren entstanden weitere Filialen im Muldentalkreis und in Leipzig. 2009 wurde das Gebäude in Naunhof erweitert, es entstand eine moderne Trauer- und Feierhalle mit Räumen für individuelle Abschiednahmen sowie funktionalen Betriebsräumen und einem Klimaraum.
Zum 1. Januar 2025 habe ich, Thomas Hänsel, das Familienunternehmen in vierter Generation übernommen. Mit Respekt vor unserer Geschichte und dem Anspruch, den Menschen in unserer Region persönlich und würdevoll beizustehen, führe ich die Arbeit meiner Familie fort – mit Herz, Erfahrung und Verantwortung.
